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Gewaltfreies Hundetraining – mit Vertrauen, Verständnis und Harmonie

Für eine starke Mensch-Hund-Beziehung und ein entspanntes Miteinander im Alltag

Hundekommunikation mit Menschen

Gewaltfreies Hundetraining – mit Vertrauen, Verständnis und Harmonie
 

Für eine starke Mensch-Hund-Beziehung und ein entspanntes Miteinander im Alltag

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund basiert auf Vertrauen. Deshalb setzen wir beim Hundetraining konsequent auf gewaltfreie, positive Methoden. Unser Ziel ist eine enge, verlässliche Bindung zwischen dir und deinem Hund – geprägt von Freude, gegenseitigem Verständnis und emotionaler Sicherheit.

Positive Verstärkung statt Druck
 

Wir arbeiten ausschließlich mit positiver Verstärkung. Das bedeutet: Hunde lernen bei uns durch Motivation – nicht durch Angst oder Verunsicherung. Hörzeichen werden mit Freude ausgeführt, weil sie verstanden wurden, nicht aus Furcht vor Konsequenzen.

So entsteht eine gesunde Lernatmosphäre, die Selbstvertrauen, Kooperationsbereitschaft und eine stabile Beziehung fördert.

Worauf wir bewusst verzichten
 

Wir distanzieren uns klar von allen aversiven Trainingsmethoden. Bei uns kommen keine Gewaltmittel zum Einsatz – weder körperlich noch psychisch. Dazu zählen zum Beispiel:
 

  • Schreckreize wie Sprühhalsbänder, Wurfdiscs oder Wasserspritzpistolen

  • Straf- und Schmerzmittel wie Stachelhalsband, Würger, Stromreizgeräte oder Leinenruck

  • Psychische Einschüchterung wie Schnauzgriff, Rückendrehen oder Nackenschütteln
     

Unser Trainingsansatz basiert auf aktuellen Erkenntnissen aus der Verhaltensbiologie, auf Empathie – und auf dem Prinzip der Freiwilligkeit.

Körpersprache verstehen – Kommunikation vertiefen
 

Ein zentrales Element im gewaltfreien Training ist das Lesen der Körpersprache. Hunde kommunizieren überwiegend nonverbal – über Blickverhalten, Körperhaltung und Bewegungsmuster. Wer diese Signale versteht, erkennt frühzeitig Stress, Unsicherheit oder Überforderung – und kann entsprechend feinfühlig handeln.
 

Wichtige Fragen dabei sind zum Beispiel:
 

  • Wie zeigt dein Hund Freude, Stress oder Überforderung?

  • Welche Signale sendet er in sozialen Situationen?

  • Wie kannst du durch dein Verhalten Sicherheit vermitteln?
     

Missverstandene Hunde brauchen Verständnis – keine Strafe
 

Viele sogenannte „Problemhunde“ sind in Wahrheit einfach überfordert, verunsichert oder haben schlechte Erfahrungen gemacht.

Ein Hund, der knurrt, zieht oder bellt, ist nicht „unartig“ – sondern oft missverstanden.
Mit dem richtigen Blick, Geduld und dem Verzicht auf Druck lässt sich viel verändern. Wir zeigen dir, wie du wieder in einen klaren, verständnisvollen Dialog mit deinem Hund findest.

Weniger ist mehr: Warum kleine Gruppen große Wirkung zeigen
 

Ob Gruppen- oder Einzeltraining – unsere Gruppen sind bewusst klein gehalten. Maximal fünf Mensch-Hund-Teams sorgen für:
 

  • Persönliche Betreuung

  • Weniger Ablenkung, mehr Lernerfolg

  • Sicheres Umfeld, besonders für sensible Hunde

  • Raum für Fragen, Austausch und gemeinsames Lernen
     

Denn Qualität entsteht dort, wo jeder gesehen wird – Mensch wie Hund.

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Was dein Hund dir nicht sagen kann – aber fühlt


Diese Fragen helfen dir, Trainingsmethoden zu hinterfragen – und die richtige Entscheidung für dich und

deinen Hund zu treffen.

Darf im Hundetraining geschimpft oder „durchgegriffen“ werden?

Viele Hundeschulen arbeiten leider noch mit Strafe, Leinenruck oder Einschüchterung. Kurzfristig bringt das manchmal Gehorsam – langfristig aber Angst, Vertrauensbruch und Verhaltensprobleme.

Was, wenn mir gesagt wird, mein Hund „muss sich unterwerfen“?

Solche Aussagen stammen aus überholten Dominanztheorien, die wissenschaftlich widerlegt sind. Moderne Hundeschulen setzen auf Beziehung statt Unterwerfung.

Ist ein Würge- oder Sprühhalsband in Ordnung, wenn mein Hund „nicht hört“?

Nein. Solche Mittel gehören zu den aversiven Methoden – egal ob es sich um Würge-, Stachel-, Sprüh- oder Stromhalsbänder handelt. Sie schaden dem Hund nicht nur körperlich oder seelisch, sondern zerstören auch Vertrauen und Lernfreude. Gewaltfreies Training braucht keine Angst, sondern Wissen, Empathie und Konsequenz.

Ich habe das Gefühl, mein Hund hat Angst vor dem Trainer. Ist das normal?

Nein. Hunde, die durch Training ängstlicher oder unsicherer werden, sind meist Opfer falscher Methoden. Gutes Training stärkt – es macht keinen Druck.

Wie erkenne ich, ob ich in einer gewaltfreien Hundeschule bin?

Du darfst alles fragen, beobachten, mitentscheiden. Wenn du dich oder deinen Hund unter Druck gesetzt fühlst – geh. Du bist nicht verpflichtet, alles mitzumachen.

Was macht gewaltfreies Training aus?

Respekt, klare Strukturen, Belohnung, Beziehung, Verständnis für Hundeverhalten – und Fachkompetenz statt Gewalt. So lernt dein Hund vertrauensvoll und nachhaltig.

Ist es okay, Hunde mit Wasserflaschen zu bespritzen?

Viele Trainer:innen greifen leider noch zu solchen „harmlos wirkenden“ Maßnahmen. Doch auch das ist eine Form von Strafe – und sie kann Hunde emotional stark verunsichern. Lernen funktioniert besser über Vertrauen, nicht über Schreck.

Sollte ich immer machen, was der Trainer sagt?

Nein. Du kennst deinen Hund besser als jeder Trainer. Wenn sich etwas falsch oder unfair anfühlt – hör auf dein Bauchgefühl. Gutes Training macht Freude, nicht Stress oder Angst. Du darfst Nein sagen.

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