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Curriculum-Beschreibung für die Hundetrainerausbildung Theorie + Praxis

Hundetrainerausbildung – praxisnah, fundiert & persönlich begleitet
 

Ziel & Ausrichtung
 

Die Hundetrainerausbildung vermittelt fundierte fachliche, praktische und methodische Kompetenzen, um Mensch-Hund-Teams professionell, verantwortungsvoll und tierschutzkonform zu begleiten.
 

Der Schwerpunkt liegt auf:
 

  • Verhaltensorientiertem Training

  • Wissenschaftlich fundierten Grundlagen

  • Praxisnaher Arbeit mit realen Mensch-Hund-Teams

  • Ethisch sauberem, gewaltfreiem Trainingsansatz
     

Die Ausbildung ist als integriertes Blended-Learning-Konzept aufgebaut und verbindet strukturierte Theorie, flexible Praxis und kontinuierliche Reflexion.
 

Zielgruppe
 

Die Ausbildung richtet sich an Personen, die:
 

  • Professionell als Hundetrainer:in arbeiten möchten.

  • Ihre fachlichen Kenntnisse im Hundetraining vertiefen wollen.

  • Bereits im Hundebereich tätig sind oder eine entsprechende Vorbildung mitbringen.
     

Vorausgesetzt werden grundlegende Erfahrung im Umgang mit Hunden sowie die Bereitschaft zur praktischen Arbeit und Selbstreflexion.

Verhaltenstraining und Verhaltenstherapie – eine wichtige Abgrenzung
 

Bei unterHUNDs arbeiten wir verhaltensorientiert, wissenschaftlich fundiert und tierschutzkonform.

Unsere Arbeit umfasst die Analyse und Begleitung von Verhaltensauffälligkeiten wie Angst, Aggression, Stress- und Konfliktverhalten im Rahmen des Hundetrainings und der Verhaltensberatung.

Eine medizinische oder tierärztliche Verhaltenstherapie im Sinne der Heilkunde wird nicht durchgeführt. In entsprechenden Fällen erfolgt eine klare Abgrenzung und Weiterverweisung an Tierärzt:innen oder spezialisierte Fachstellen.

Diese klare Trennung ist Bestandteil unserer Ausbildung und entspricht den Anforderungen der Behörden nach § 11 Tierschutzgesetz.
 

Ausbildungsstruktur & Ablauf
 

Unsere Ausbildung folgt einem klaren Rhythmus, der maximale Praxisintegration mit geführter Theorieverbindung ermöglicht:
 

  1. Strukturierte Theoriephase (Online & Live):

    • Sie erarbeiten die Inhalte monatlich anhand eines festen Modulplans über unsere interaktive Online-Lernplattform.

    • Jedes der 12 Module ist einem Ausbildungsmonat zugeordnet.

    • Abschließend findet pro Modul ein verbindliches Live-Online-Seminar (z.B. via Teams) statt. Hier vertiefen wir die Inhalte, klären offene Fragen und fördern den Austausch.
       

  2. Flexible Praxisphase (Integriert vor Ort):

    • Parallel zur Theorie hospitieren und arbeiten Sie von Beginn an im realen Trainingsbetrieb unserer Hundeschule.

    • Die Praxistermine stimmen Sie individuell und wöchentlich flexibel mit uns ab – orientiert an den laufenden Kursen und Trainings mit echten Kundenhunden.

    • Nach einer Einarbeitung haben Sie die Möglichkeit, unter direkter Anleitung aktiv Trainingsgruppen zu begleiten und schrittweise zu übernehmen.
       


Curriculum – Der 12-monatige Ausbildungsplan
 

Die Hundetrainerausbildung bei unterHUNDs ist als 12-monatige, blockbasierte Ausbildung im laufenden Betrieb aufgebaut.
Die Ausbildung besteht aus 12 fachlich klar definierten Ausbildungsblöcken, die sich in einer festen Reihenfolge über einen Zeitraum von 12 Monaten erstrecken.

Die Inhalte orientieren sich an den Anforderungen der behördlichen Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz und werden durch eine kontinuierliche praktische Ausbildung im realen Hundeschulalltag ergänzt.

 

Aufbau & Einstieg in die Ausbildung
 

Die theoretischen Ausbildungsblöcke laufen in einem fortlaufenden Jahreszyklus.
Ein Einstieg in die Ausbildung ist zu mehreren Zeitpunkten im Jahr möglich.

Auszubildende beginnen ihre Teilnahme jeweils mit dem aktuell laufenden Ausbildungsblock.
Unabhängig vom Einstiegszeitpunkt durchlaufen alle Teilnehmenden sämtliche 12 Ausbildungsblöcke vollständig innerhalb ihrer persönlichen Ausbildungszeit von 12 Monaten.

 

Beispiel:
Wer im Mai in die Ausbildung einsteigt, beginnt mit dem zu diesem Zeitpunkt laufenden Block (z. B. Block 6).
Die zuvor liegenden Blöcke werden im weiteren Verlauf des Zyklus vollständig nachgeholt.

Praxisanteil
 

Die praktische Ausbildung beginnt ab dem ersten Monat der Teilnahme und läuft kontinuierlich parallel zu allen Theorieblöcken.

Auszubildende werden von Beginn an in den laufenden Hundeschulbetrieb eingebunden.

Umfang, Verantwortung und Selbstständigkeit in der Praxis steigern sich im Verlauf der Ausbildung schrittweise.
 

Die Ausbildungsblöcke im Überblick
 

Block 1: Ethologie & Rasseentwicklung

Schwerpunkt: Herkunft verstehen, Verhalten einordnen

  • Domestikation und Entwicklung des Hundes

  • Ethologische Grundlagen

  • Rassetypische Merkmale und Unterschiede

  • Einfluss von Zucht und Genetik auf Verhalten
     

Block 2: Ausdrucksverhalten

Schwerpunkt: Hunde korrekt lesen lernen

  • Körpersprache, Mimik und Lautäußerungen

  • Beschwichtigungs-, Stress- und Drohsignale

  • Soziale Kommunikation zwischen Hunden

  • Häufige Fehlinterpretationen im Alltag
     

Block 3: Lernverhalten & Stress

Schwerpunkt: Wie Lernen wirklich funktioniert

  • Lerntheorien (klassisch, operant, sozial)

  • Motivation, Emotion und Erregung

  • Stressphysiologie und Stressverarbeitung

  • Auswirkungen von Stress auf Verhalten und Training
     

Block 4: Verhaltensprobleme

Schwerpunkt: Problemverhalten fachlich beurteilen

  • Angst- und Unsicherheitsverhalten

  • Aggressionsformen und Ursachen

  • Impuls- und Frustrationstoleranz

  • Leinenreaktivität und Begegnungssituationen
     

Block 5: Tierschutz & tierschutzgerechtes Arbeiten

Schwerpunkt: Verantwortung & Ethik im Hundetraining

  • Grundlagen des Tierschutzrechts

  • Tierschutzkonforme Trainingsmethoden

  • Belastungsgrenzen erkennen und respektieren

  • Abgrenzung zu aversiven Methoden
     

Block 6: Professionelle Praxis & Fallarbeit

Schwerpunkt: Verantwortung im Trainingsalltag

  • Tierschutz in schwierigen Trainingssituationen

  • Verantwortung gegenüber Hund und Halter:in

  • Umgang mit Grenzfällen und Fehlentwicklungen

  • Reflexion realer Fallbeispiele aus dem Ausbildungsbetrieb
     

Block 7: Trainingsmethoden & Motivation

Schwerpunkt: Strukturierter Trainingsaufbau

  • Aufbau von Signalen und Verhalten

  • Verstärkung, Management und Trainingsplanung

  • Motivation im Training

  • Fehlerquellen und Trainingsoptimierung
     

Block 8: Veterinärmedizinische Grundlagen

Schwerpunkt: Gesundheit erkennen & richtig einordnen

  • Anatomie und Physiologie (Grundlagen)

  • Häufige Erkrankungen und Warnsignale

  • Schmerz, Krankheit und Verhalten

  • Grenzen des Trainings & Zusammenarbeit mit Tierärzt:innen
     

Block 9: Aufzucht & Entwicklung

Schwerpunkt: Entwicklung verstehen und begleiten

  • Welpenentwicklung und sensible Phasen

  • Aufzuchtbedingungen und ihre Folgen

  • Einfluss früher Erfahrungen auf Verhalten

  • Entwicklungsbedingte Auffälligkeiten
     

Block 10: Biologie, Ernährung & Verdauung

Schwerpunkt: Biologische Zusammenhänge verstehen

  • Biologische Grundlagen

  • Verdauungssystem des Hundes

  • Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Verhalten
     

Block 11: Rechtliche Grundlagen & Prüfungsvorbereitung

Schwerpunkt: Rechtssicherheit & Abschluss

  • Rechtliche Grundlagen im Hundewesen

  • § 11 Tierschutzgesetz & behördliche Anforderungen

  • Vorbereitung auf Fachgespräch und Abschlussprüfung

  • Reflexion der eigenen fachlichen Entwicklung
     

Block 12: Unternehmertum & Betrieb einer Hundeschule

Schwerpunkt: Hundetrainer:in als Beruf ausüben

  • Aufbau und Struktur einer Hundeschule

  • Organisation von Gruppen- und Einzeltraining

  • Preisgestaltung, Kalkulation und Angebotsentwicklung

  • Kundenkommunikation & Erstgespräche

  • Umgang mit Reklamationen, Ausfällen und schwierigen Situationen

  • Zusammenarbeit mit Behörden, Versicherungen und Kooperationspartnern

  • Verantwortung als Unternehmer:in im Hundewesen
     

Dieser Ausbildungsblock wird von der Ausbildungsleitung vermittelt, die selbst eine große Hundeschule im laufenden Betrieb führt. Die Inhalte basieren auf realer unternehmerischer Praxis und bilden den Übergang vom Ausbildungsende in den Berufsalltag.
 

Der erweiterte Ausbildungsbereich bei unterHUNDs beinhaltet:
 

Verhaltenstherapie für Hunde


Zielsetzung und Ausrichtung

Das Modul „Verhaltenstherapie für Hunde“ erweitert unser Curriculum um tiefgehende Kenntnisse zur Analyse und Behandlung von Verhaltensstörungen bei Hunden. Es fokussiert sich auf wissenschaftlich fundierte Diagnostik und therapeutische Ansätze, die über das klassische Hundetraining hinausgehen und Hundetrainern helfen, komplexe Verhaltensprobleme effektiv zu erkennen und zu behandeln.

Inhalte dieses Moduls:

Verhaltenstherapie für Hunde
 

1. Grundlagen der Verhaltenstherapie

  • Einführung in die Verhaltenstherapie

  • Zielsetzung und Ausrichtung der Verhaltenstherapie

  • Therapeutische Ansätze zur Veränderung von problematischen Verhaltensweisen
     

2. Therapiemethoden zur Behandlung von Angst, Aggression, Stress und Konfliktverhalten

  • Ansätze zur Behandlung von Angst und Unsicherheitsverhalten

  • Methoden zur Reduktion von Aggression

  • Stressbewältigungsstrategien

  • Behandlung von Konfliktverhalten im Hund-Mensch-Team
     

3. Abgrenzung zur medizinischen Verhaltenstherapie

  • Unterschied zwischen tierärztlicher Verhaltenstherapie und verhaltensorientierter Therapie

  • Klare Weiterverweisung an Tierärzt:innen bei medizinischen Indikationen

  • Grenzen der Verhaltenstherapie im tierärztlichen Kontext
     

Verhaltensdiagnostik & Assessment
 

1. Diagnostische Verfahren zur Identifikation von Verhaltensstörungen

  • Methoden zur Diagnose von Verhaltensauffälligkeiten

  • Einsatz von Beobachtungen, Tests und Fragebögen zur Analyse des Hundeverhaltens
     

2. Einsatz von Assessment-Instrumenten und Verhaltensanalysen

  • Verwendung von standardisierten Tests (z. B. C-BARQ)

  • Verhaltensbeobachtungen und Analysen

  • Einsatz von Videoanalysen zur Diagnose und Therapieplanung
     

Spezifische Verhaltensstörungen
 

1. Behandlung von Ängsten, Aggressionen und anderen Verhaltensauffälligkeiten

  • Detaillierte Behandlungsansätze für Angststörungen (z. B. Trennungsangst, Geräuschangst)

  • Strategien zur Minderung von aggressivem Verhalten

  • Umgang mit unsicherem oder destruktivem Verhalten
     

2. Praktische Ansätze zur Umkehrung von problematischen Verhaltensmustern

  • Positive Verstärkungsstrategien zur Verhaltensmodifikation

  • Desensibilisierung und Gegenkonditionierung

  • Schrittweise Einführung von neuen Verhaltensweisen
     

Spezialisierte Therapiemethoden
 

1. Anwendungsgebiete spezifischer therapeutischer Ansätze

  • Spezifische Therapiemethoden bei schwerwiegenden Verhaltensproblemen

  • Systemische Ansätze in der Verhaltenstherapie

  • Kognitive Verhaltenstherapie im Hundetraining
     

2. Kognitive Verhaltenstherapie und systemische Ansätze in der Therapie

  • Anwendung der kognitiven Verhaltenstherapie bei Hunden

  • Systemische Therapieansätze zur Veränderung von Verhaltensmustern

  • Integration von emotionaler und kognitiver Bearbeitung in den Therapieprozess
     

Therapiemethoden für aggressive Hunde
 

1. Praktische Trainingsmethoden und therapeutische Ansätze

  • Positive Verstärkung in der Therapie aggressiver Hunde

  • Strategien zur Umleitung und Minderung aggressiven Verhaltens

  • Umgang mit schwer kontrollierbaren Aggressionsmustern
     

2. Positive Verstärkung, Desensibilisierung und kognitive Verhaltenstherapie

  • Anwendung von Desensibilisierungstechniken bei aggressiven Hunden

  • Kognitive Verhaltenstherapie zur Unterstützung der Verhaltensänderung

  • Praktische Übungen zur Integration von positiven Verstärkern
     

Ethik in der Verhaltenstherapie
 

1. Ethische Verantwortung im Umgang mit Verhaltenstherapie

  • Ethische Grundsätze in der Verhaltenstherapie

  • Verantwortung gegenüber dem Hund und Halter:in im Therapiemodell

  • Konsequenzen von unangemessenen Therapieansätzen und Methoden
     

2. Grenzen der Therapie und verantwortungsvolle Vorgehensweisen

  • Abgrenzung der Therapieansätze zur medizinischen Behandlung

  • Grenzen des Therapeuten in der Anwendung von Verhaltenstherapie

  • Sicherstellung der Sicherheit und des Wohlbefindens des Hundes
     

Mensch-Hund-Beziehung
 

1. Bedeutung der Beziehung zwischen Hund und Halter:in in der Verhaltenstherapie

  • Rolle der Bindung und Kommunikation in der Verhaltenstherapie

  • Stärkung der Beziehung durch positive Therapieansätze

  • Einfluss der Mensch-Hund-Beziehung auf den Erfolg der Therapie
     

2. Förderung einer stabilen, vertrauensvollen Beziehung zur Unterstützung der Therapie

  • Aufbauen von Vertrauen zwischen Hund und Halter:in

  • Unterstützende Maßnahmen zur Festigung einer stabilen Beziehung im Therapieprozess
     

Wissenschaftliches Arbeiten
 

1. Methoden und Ansätze der wissenschaftlichen Forschung zur Verhaltenstherapie

  • Überblick über wissenschaftliche Studien zur Verhaltenstherapie

  • Forschungsansätze und methodische Grundlagen

  • Aktuelle Trends und neue Forschungsergebnisse in der Verhaltenstherapie
     

2. Integration von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis

  • Anwendung der neuesten Forschung in der praktischen Arbeit mit Hunden

  • Praktische Integration von wissenschaftlichen Methoden und Konzepten

  • Fortlaufende Weiterbildung und Anpassung an neue wissenschaftliche Erkenntnisse
     

​​

Praxisbegleitung (laufend über alle 12 Monate)

  • Hospitation im realen Trainingsbetrieb ab Monat 1

  • Aktive Mitarbeit mit Mensch-Hund-Teams

  • Reflexion realer Fallbeispiele

  • Schrittweise Übernahme von Trainingsanteilen unter Anleitung

Praxisregelung für auswärtige Teilnehmende

Die praktische Ausbildung bei unterHUNDs findet grundsätzlich im realen Trainingsbetrieb unserer Hundeschule statt. Für Teilnehmende mit längerer Anreise bieten wir die Möglichkeit, die Praxis zeitlich gebündelt und blockweise vor Ort zu absolvieren.

Die Praxistermine werden frühzeitig geplant und individuell abgestimmt. Inhaltlich entsprechen sie vollständig der laufenden Praxisbegleitung und umfassen Hospitation, aktive Mitarbeit, Fallreflexion sowie schrittweise Übernahme von Trainingsanteilen. Eine Durchführung der Praxis in externen Hundeschulen oder im eigenen Umfeld ist nicht vorgesehen, um eine einheitliche Qualität, fachliche Begleitung und tierschutzkonforme Standards sicherzustellen.

 

Team & Ausbildungsleitung kennenlernen
Eine fundierte Hundetrainerausbildung lebt nicht nur von Inhalten, sondern von den Menschen, die sie vermitteln.

Die fachliche und organisatorische Gesamtverantwortung der Hundetrainerausbildung liegt bei Michael Sauerwein und Mario Raczek.

Die Ausbildung wird darüber hinaus von ausgewählten Trainer:innen des unterHUNDs-Teams begleitet, die je nach Modul, Schwerpunkt und Praxisphase in Hospitation, Praxisbegleitung und Reflexion eingebunden sind.

Gesamtumfang & Abschluss
 

Gesamtumfang (Richtwert)

  • 170 Unterrichtseinheiten (UE), (1 UE = ca. 60 Minuten).

  • Dies umfasst das begleitete Selbststudium, die Live-Seminare und die individuell vereinbarten Praxis- und Hospitationsstunden. Engagierte Teilnehmer:innen können den praktischen Anteil deutlich ausweiten.

     

Abschluss & Nachweis

Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein detailliertes Zertifikat über die absolvierte Hundetrainerausbildung, inklusive:

 

  • Auflistung aller Module

  • Inhalte & Stundenumfang

  • Zeitraum der Ausbildung

  • Prüfungsergebnis
     

*(Die Abschlussprüfung wird nach unserer Prüfungsordnung von einer externen, neutralen Prüferin mit §11-Erlaubnis abgenommen.)*

 

Wichtiger rechtlicher Hinweis
 

Diese Hundetrainerausbildung stellt keine staatlich anerkannte Berufsausbildung dar. Sie dient der fachlichen Qualifizierung für die Tätigkeit als Hundetrainer:in und ersetzt keine behördliche Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz. Sie bereitet jedoch gezielt auf die behördliche Sachkundeprüfung vor.

 

Träger der Ausbildung
 

Durchgeführt von unterHUNDs
Praxisorientierte Hundeschule mit Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, Trainingsethik und nachhaltiger Mensch-Hund-Arbeit.

Weitere Informationen, ein persönliches Infogespräch oder die Anmeldung zur Hundetrainerausbildung erhalten Sie über unsere Ausbildungsseite oder im direkten Kontakt mit uns.



 

Häufige Fragen zur Hundetrainerausbildung
 

Was beinhaltet die Hundetrainerausbildung bei unterHUNDs?

Die Ausbildung verbindet fundierte Theorie, praktische Arbeit mit realen Mensch-Hund-Teams und kontinuierliche fachliche Reflexion. Inhalte sind unter anderem Ethologie, Ausdrucksverhalten, Lernverhalten, Trainingsmethoden, Verhaltensanalyse, Tierschutz, rechtliche Grundlagen sowie der professionelle Aufbau und Betrieb einer Hundeschule.
 

Wie ist die Hundetrainerausbildung aufgebaut?

Die Ausbildung ist als 12-monatiges Blended-Learning-Konzept aufgebaut. Sie kombiniert strukturierte Online-Theorie, monatliche Live-Online-Seminare und eine parallel laufende praktische Ausbildung im realen Hundeschulbetrieb.
 

Kann ich jederzeit in die Ausbildung einsteigen?

Ja. Der Einstieg ist jeden Monat möglich.
Die Ausbildung ist als revolvierendes System aufgebaut. Das bedeutet: Sie starten mit dem aktuell laufenden Ausbildungsblock und durchlaufen im weiteren Verlauf alle 12 Module vollständig.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt 12 Monate.
Bei Bedarf kann die Ausbildung kostenfrei auf bis zu 24 Monate verlängert werden, um Inhalte zu vertiefen oder den Praxisanteil individuell auszubauen.
 

Was passiert, wenn ich nicht alle Inhalte in 12 Monaten schaffe?

Kein Problem. Die Ausbildung kann flexibel und ohne Mehrkosten auf bis zu 24 Monate verlängert werden. So haben Sie ausreichend Zeit, alle Inhalte sicher zu erarbeiten und praktische Erfahrung zu sammeln.
 

Wie viel Praxis ist in der Ausbildung enthalten?

Die praktische Ausbildung beginnt ab dem ersten Monat und läuft durchgehend parallel zur Theorie. Die Teilnehmenden hospitieren im Trainingsbetrieb, arbeiten aktiv mit Mensch-Hund-Teams und übernehmen schrittweise eigene Trainingsanteile unter fachlicher Anleitung.
 

Wo findet die praktische Ausbildung statt?

Die praktische Ausbildung findet im realen Trainingsbetrieb der Hundeschule unterHUNDs statt. Für Teilnehmende mit längerer Anreise können die Praxistermine gebündelt und blockweise vor Ort organisiert werden.
 

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Teilnahme?

Vorausgesetzt werden grundlegende Erfahrung im Umgang mit Hunden sowie die Bereitschaft zur praktischen Arbeit, zur fachlichen Weiterentwicklung und zur Selbstreflexion.
 

Bereitet die Ausbildung auf die Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz vor?

Ja. Die Inhalte orientieren sich an den Anforderungen der behördlichen Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz und bereiten gezielt auf die relevanten Fachthemen und Prüfungssituationen vor.
 

Ist die Hundetrainerausbildung staatlich anerkannt?

Nein. Die Ausbildung stellt keine staatlich anerkannte Berufsausbildung dar und ersetzt keine behördliche Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz. Sie dient der fachlichen Qualifizierung und gezielten Vorbereitung auf die behördliche Sachkundeprüfung.
 

Was ist der Unterschied zwischen Verhaltenstraining und tierärztlicher Verhaltenstherapie?

Bei unterHUNDs arbeiten wir verhaltensorientiert, wissenschaftlich fundiert und tierschutzkonform. Wir begleiten Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen von Training und Verhaltensberatung. Eine medizinische Verhaltenstherapie im tierärztlichen Sinne wird nicht durchgeführt. In entsprechenden Fällen erfolgt eine Weiterverweisung an Tierärzt:innen.
 

Wer begleitet die Ausbildung fachlich?

Die fachliche und organisatorische Gesamtverantwortung liegt bei Michael Sauerwein und Mario Raczek. Ergänzend wird die Ausbildung von erfahrenen Trainer:innen aus dem unterHUNDs-Team begleitet.
 

Welchen Abschluss erhalten Teilnehmende?

Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmenden ein detailliertes Zertifikat mit allen Modulen, Inhalten, Stundenumfang, Ausbildungszeitraum und Prüfungsergebnis.

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