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Verdacht auf Vergiftung

Wenn du den Verdacht hegst, dass dein Hund vergiftet wurde, musst du schnell handeln. Hier sind die Schritte, die du unternehmen solltest:


  • Kontakt mit einem Tierarzt: Ruf sofort deinen Tierarzt oder eine Tierklinik an. Teile ihnen die Symptome und Anzeichen mit, die du bei deinem Hund beobachtet hast. Der Tierarzt kann dir Anweisungen zur Ersten Hilfe geben und dir sagen, ob ein Besuch in der Tierklinik notwendig ist.

  • Symptome beobachten: Halte Ausschau nach Anzeichen einer Vergiftung, die je nach dem Giftstoff variieren können. Dazu gehören Erbrechen, Durchfall, Zittern, Lethargie, Speicheln, Krämpfe, Atembeschwerden und Verhaltensänderungen. Notiere dir alle Symptome, um dem Tierarzt so viele Informationen wie möglich geben zu können.

  • Kein eigenes Erbrechen herbeiführen: Im Allgemeinen solltest du nicht versuchen, deinen Hund zum Erbrechen zu bringen, es sei denn, der Tierarzt hat dies ausdrücklich empfohlen. Einige Substanzen können beim Erbrechen weitere Schäden verursachen.

  • Giftstoff identifizieren: Wenn möglich, identifiziere den Giftstoff, mit dem dein Hund in Kontakt gekommen sein könnte. Das kann dem Tierarzt bei der Behandlungsentscheidung helfen. Überprüfe das Umfeld deines Hundes auf mögliche Giftquellen wie Haushaltsreiniger, Pflanzen oder Lebensmittelreste.

  • Erste Hilfe: Befolge die Anweisungen des Tierarztes für Erste-Hilfe-Maßnahmen, die spezifisch für die Art der Vergiftung sind. Dies könnte das Spülen des Mauls oder die Verabreichung von Aktivkohle beinhalten.

  • Transport zum Tierarzt: Wenn der Tierarzt dir rät, sofort in die Tierklinik zu fahren, handel umgehend. Lege deinen Hund in eine Transportbox oder sichere ihn auf andere Weise während der Fahrt.

  • Vorsicht bei der Handhabung: Falls bekannt ist, dass dein Hund mit einem gefährlichen Stoff in Berührung gekommen ist, trage Handschuhe und vermeide den Kontakt mit dem Giftstoff. Stelle sicher, dass Kinder und andere Haustiere ebenfalls ferngehalten werden.

  • Vorbeugung: Um Vergiftungen zu vermeiden, bewahre potenziell gefährliche Substanzen außerhalb der Reichweite von Hunden auf, identifiziere giftige Pflanzen in deinem Garten und sei vorsichtig beim Spazierengehen, um sicherzustellen, dass dein Hund nichts Unbekanntes frisst.


Die Zeit ist von entscheidender Bedeutung, wenn es um Vergiftungen geht. Je schneller du handelst, desto besser sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und Genesung deines Hundes.

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