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unterHUNDs – Hundeschule und Verhaltenstherapie im Saarland Initiative für gewaltfreies Hundetraining

unterHUNDs Akademie · Thüringen

Hundetrainerausbildung mit Verhaltenstherapie in Thüringen

Eine klare, tierschutzkonforme Hundetrainerausbildung mit Fokus auf verhaltensorientierte Verhaltenstherapie – strukturiert über 12 Monate, mit praxisnaher Begleitung und transparenter Vorbereitung auf die Anforderungen rund um § 11 TierSchG.

Hinweis: „Hundeverhaltenstherapie“ bedeutet bei uns die Arbeit an Verhalten, etwa Angst, Aggression sowie Stress- und Konfliktverhalten, im Rahmen von Training und Verhaltensberatung. Medizinische Diagnostik und Heilkunde liegen ausschließlich bei Tierärztinnen und Tierärzten.

Auf einen Blick

Für wen?

Für Menschen, die professionell Hundetraining und verhaltensorientierte Beratung anbieten möchten – mit Struktur, Standards und echter Begleitung.

Thüringen und Praxisplanung

Für Teilnehmende in Thüringen planen wir Praxisphasen frühzeitig. Je nach Situation können Anreisen gebündelt organisiert werden – Blockpraxis nach Abstimmung.

Zeitliche Flexibilität

Wenn du beruflich oder familiär stark eingebunden bist oder einzelne Phasen zeitlich nicht schaffst, kann die Ausbildung kostenfrei auf bis zu 24 Monate verlängert werden – nach individueller Absprache.

Inhalte der Ausbildung

Verhalten verstehen

  • Ethologie und Rasseunterschiede – Genetik und Umwelt
  • Ausdrucksverhalten und Kommunikation – Stress erkennen
  • Stressmanagement und Angstverhalten – Neurobiologie

Training professionell aufbauen

  • Lernverhalten und Trainingsmethodik – Markertraining
  • Trainingsplanung und Didaktik – Kurse und Coaching
  • Selbstständigkeit und Berufspraxis – Gründung und Struktur

Verantwortung und Sicherheit

  • Verhaltensprobleme und Verhaltenstherapie – Fallarbeit
  • Veterinärmedizinische Grundlagen – Weiterverweisung
  • Tierschutzrecht und Ethik – Grenzen des Trainings

Neben fachlichen und rechtlichen Grundlagen bereitet die Ausbildung gezielt auf die berufliche Realität als Hundetrainerin oder Hundetrainer vor. Dazu gehören auch unternehmerische Aspekte wie Struktur, Verantwortung und Organisation einer Hundeschule – ein Bereich, der in vielen klassischen Ausbildungsformaten kaum berücksichtigt wird.

Unser Versprechen

  • Praxis, wenn sie gebraucht wird – nicht wenn sie schon da ist
  • Theorie mit Relevanz – nicht nur für die Prüfung
  • Verhaltenstherapie gehört dazu – nicht obendrauf
  • echte Begleitung statt Alleingang

So läuft der Praxisteil ab

Wer eine ganze Woche kommt, nimmt an allen Gruppenstunden dieser Woche teil und, wenn es zur Situation passt, auch an Einzeltrainings. Voraussetzung sind ein Auto und zeitliche Beweglichkeit – die Termine liegen über den Tag und über mehrere Standorte verteilt. Fällt Blockunterricht auf ein Wochenende, reicht die Anreise für das Wochenende.

Dein eigener Hund darf mit, sofern er sozialisiert und mit anderen Hunden verträglich ist. In den Gruppenstunden arbeiten mehrere Mensch-Hund-Teams gleichzeitig.

Untergebracht sind auswärtige Teilnehmende meist in Ferienwohnungen im Landkreis Merzig-Wadern; viele verbinden die Woche mit Urlaub.

Was das in Thüringen bedeutet

Aus Thüringen ist die Anreise weit. Teilnehmende von dort kommen deshalb für ganze Wochen und erledigen den Praxisteil gebündelt.

Termine werden in der Regel 2 bis 3 Monate im Voraus abgestimmt. Bei Bedarf unterstützen wir auch bei der Organisation von Übernachtungsmöglichkeiten in der Region.

Der Praxisumfang ist für alle gleich, nur die Verteilung unterscheidet sich. Wer weiter weg wohnt, absolviert die Praxis in gebündelten Blockterminen im Landkreis Merzig-Wadern statt wöchentlich.

Umfang der Ausbildung

Mindestens 646 Unterrichtseinheiten zu je 60 Minuten: 546 bis 629 UE Theorie und mindestens 100 UE Praxis, empfohlen über 200. Die Herleitung steht im Curriculum.

Hinter der Theorie steht eine ausgearbeitete Fachbibliothek: 105 Fachartikel, 989 Freitextfragen mit ausführlicher Auswertung, 1.725 Übungsfragen und 771 Quellenangaben, davon 698 mit DOI. Zusammen mit den öffentlichen Fachartikeln sind das rund 2.500 Seiten Fachtext.

Und ein Abschnitt, den sonst niemand schreibt: Am Ende jedes Artikels steht, was bewusst unbelegt bleibt – welche verbreiteten Regeln Konvention sind und keine belegte Evidenz.

Kompletter Einblick in den Lernbereich – mit Screenshots und echten Textauszügen

Abschluss und Nachweis

Die Abschlussprüfung wird von einer unabhängigen Prüferin mit Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz abgenommen, die nicht zum Ausbildungsteam gehört. Die tatsächlich geleisteten Praxisstunden werden im Zertifikat einzeln ausgewiesen.

Informationen für Veterinärämter

Anreise und Planung aus Thüringen

Aus Thüringen ist die Anreise von den östlichen Bundesländern die kürzeste. Trotzdem lohnen einzelne Tage selten – Blöcke sind die Regel.

Was die Ausbildung für deinen § 11-Antrag bringt

Die Erlaubnis nach § 11 TierSchG erteilt nicht die Ausbildungsstätte, sondern die Behörde. Unsere Ausbildung ersetzt sie also nicht – sie liefert dir das, was im Verfahren verlangt wird: Fachwissen, dokumentierte Praxis, bestandene Prüfungen und Unterlagen, die du einreichen kannst.

In Thüringen stellst du den Antrag bei der zuständigen Veterinärbehörde – in der Regel beim Veterinäramt deines Landkreises oder deiner kreisfreien Stadt. Welche Unterlagen dort verlangt werden und wie das Fachgespräch abläuft, entscheidet die Behörde selbst.

Verbindlich ist immer die Auskunft der Behörde vor Ort. Wir kennen die Praxis im Saarland aus eigener Erfahrung – wie andere Ämter prüfen, sagen wir nicht voraus.

§ 11 TierSchG in Thüringen

Von der Ausbildung zur Erlaubnis

Wer zuständig ist

In Thüringen sind die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der Landkreise und kreisfreien Städte zuständig.

Welche Behörde örtlich zuständig ist, richtet sich nach dem Ort der Tätigkeit beziehungsweise dem Betriebssitz. Wohnort und geplanter Betriebssitz können auseinanderfallen, und bei mobilen Angeboten oder mehreren Trainingsorten ist die Zuordnung nicht immer offensichtlich – frag in dem Fall früh nach, welche Behörde sich zuständig sieht.

Wie die Sachkunde geprüft wird

Eine thüringische Besonderheit ist uns nicht bekannt – es gilt das bundesweite Verfahren. Nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Tierschutzgesetz soll ein Fachgespräch insbesondere dann verlangt werden, wenn keine einschlägige staatlich anerkannte oder sonstige Aus- oder Weiterbildung vorliegt. Wer eine solche Aus- oder Weiterbildung nachweisen kann, kann damit seine Sachkunde belegen. Ob zusätzlich ein Fachgespräch erforderlich ist, entscheidet die zuständige Behörde anhand der vorgelegten Nachweise.

Grundlage ist § 11 TierSchG: Die verantwortliche Person muss die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben; der Nachweis ist auf Verlangen in einem Fachgespräch bei der zuständigen Behörde zu führen. Welche Inhalte dazugehören, hat die Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz in einem gemeinsamen Katalog zusammengefasst – von der Biologie des Hundes bis zum Recht.

Was die Ausbildung dazu beiträgt

Die Erlaubnis erteilt die Behörde, nicht die Ausbildungsstätte. Niemand kann dir zusichern, dass ein bestimmter Abschluss anerkannt wird – wer das tut, verspricht etwas, das er nicht halten kann.

Was wir liefern, sind die Unterlagen, die im Verfahren üblicherweise verlangt werden:

  • Fachwissen über zwölf Ausbildungsblöcke, mit Prüfungen belegt
  • dokumentierte Praxis mit realen Mensch-Hund-Teams
  • ein Curriculum, das die Behörde einsehen kann
  • eine Prüfungsordnung, aus der hervorgeht, wie bewertet wird

Ob das im Einzelfall ausreicht oder ob zusätzlich ein Fachgespräch verlangt wird, entscheidet die Behörde nach eigener Prüfung.

Stand September 2026, ohne Gewähr. Das Verfahren liegt bei den Kreisen und kreisfreien Städten und wird unterschiedlich gehandhabt. Verbindlich ist allein die Auskunft der für deinen Betriebssitz zuständigen Behörde.

Aus Thüringen gefragt

Häufige Fragen

Ich wohne in Thüringen – welche Behörde ist zuständig?

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt deines Landkreises oder deiner kreisfreien Stadt, bezogen auf deinen Betriebssitz.

Gibt es eine landeseinheitliche § 11-Prüfung für Hundetrainer?

Nach unserer Kenntnis nicht. Das Tierschutzgesetz regelt, dass die Sachkunde vorliegen muss und auf Verlangen in einem Fachgespräch nachzuweisen ist – wie das im Einzelnen abläuft, entscheidet die zuständige Behörde.

Muss meine Ausbildung staatlich anerkannt sein?

Das Gesetz verlangt keine bestimmte Ausbildung, sondern Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Behörde würdigt, was du vorlegst: Ausbildung, Prüfungen, praktische Erfahrung. Deshalb ist es sinnvoll, all das dokumentiert zu haben.

Kann meine Ausbildungsstätte den § 11 für mich beantragen?

Nein. Den Antrag stellst du selbst bei deiner Behörde. Wir können dir die Unterlagen liefern, die du beilegst – mehr nicht, und mehr sollte dir auch niemand versprechen.

Brauche ich die Erlaubnis auch, wenn ich angestellt arbeite?

Die Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz hält in ihren gemeinsamen Fragen und Antworten fest, dass sich die Erlaubnispflicht auf den Betreiber einer gewerbsmäßigen Hundeschule bezieht. Wer allerdings nicht nur vorübergehend die Verantwortung für die Ausbildung trägt, kann selbst als verantwortliche Person gelten. Für deine Konstellation ist die Auskunft der zuständigen Behörde maßgeblich.

Wie lange dauert das Verfahren?

Das ist von Behörde zu Behörde verschieden und hängt davon ab, wie vollständig deine Unterlagen sind und ob ein Fachgespräch nötig wird. Frag bei der Antragstellung nach einer Einschätzung, wenn du einen Starttermin im Kopf hast.

Alle Details zur Ausbildung

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Die vollständigen Inhalte, Regeln und Antworten findest du hier:

Curriculum

Module, Inhalte und Ablauf – vollständig und transparent.

Ausbildung aus anderen Bundesländern

Rechtlicher Hinweis

Diese Ausbildung ist keine staatlich anerkannte Berufsausbildung. Sie dient der fachlichen Qualifizierung für die Tätigkeit als Hundetrainerin oder Hundetrainer und der verhaltensorientierten Verhaltensberatung im nicht-medizinischen Sinn. Sie ersetzt keine behördliche Erlaubnis nach § 11 TierSchG, bereitet jedoch gezielt auf die behördlichen Sachkundeanforderungen vor.