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Alles rund um den Hund
In unserem Blog findest du fundierte Beiträge zu Hundeerziehung, Verhaltenstherapie, Gesundheit und Alltagstipps. Alle Artikel basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Erfahrung aus dem Training bei unterHUNDs.
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Hundebegegnungen an der Leine: Warum dein Hund ausrastet
Du kennst die Szene: Du gehst mit deinem Hund entspannt um die Ecke, der Sonntagsspaziergang scheint perfekt. Dann taucht am Ende der Straße ein anderer Hund auf. Dein Hund erstarrt, die Rute geht hoch, ein tiefes Knurren – oder er bellt wie wild, springt, zerrt an der Leine. Du versuchst ruhig zu bleiben, hältst ihm Leckerlis hin, rufst seinen Namen, vielleicht sogar ein scharfes „Nein!“. Nichts hilft. Und du stehst da wie der hilflose Halter, der seinen Hund „nicht unter Ko

Michael Sauerwein Hundeschule unterHUNDs
9 Min. Lesezeit


Trennungsangst beim Hund: Neue Studien 2026 zeigen – warum dein Verhalten entscheidend ist
Das Wichtigste zuerst: Neue Studien aus 2026 zeigen etwas, das viele Hundehalter überrascht: Trennungsangst entsteht selten allein „im Hund“ – sie entsteht im Zusammenspiel mit dem Menschen. Dein Stresslevel, deine Trainingsmethoden und die Art eurer Bindung hängen messbar damit zusammen, wie gut dein Hund allein bleiben kann. Vier Dinge solltest du dir merken: Erstens überträgt sich dein Stress – gestresste Halter haben häufiger Hunde mit Angstverhalten. Zweitens hängen aver

Michael Sauerwein Hundeschule unterHUNDs
8 Min. Lesezeit


Wie eine einzige Erfahrung das Verhalten eines Hundes langfristig verändern kann
Das Wichtigste zuerst: Ja – ein einzelnes Erlebnis kann das Verhalten deines Hundes langfristig prägen. Dass eine einzige stark angstbesetzte Erfahrung noch Jahre später Unsicherheit auslösen kann, ist am Verhalten gut belegt: Hunde lernen aus solchen Momenten oft in einem einzigen Durchgang. Was dabei zusätzlich auf molekularer Ebene passieren könnte, untersucht die Epigenetik – hier stammt der Großteil der Belege allerdings noch aus Nager- und Humanstudien, die hundespezifi

Michael Sauerwein Hundeschule unterHUNDs
7 Min. Lesezeit


Warum Hunde knurren – und warum du dieses Signal ernst nehmen solltest
Das Wichtigste zuerst: Wenn dein Hund knurrt, ist das kein Angriff und kein Ungehorsam, sondern Kommunikation – eine Warnung, bevor etwas passiert. Sinngemäß sagt dein Hund damit: „Mir ist das gerade zu viel“ oder „Bitte mehr Abstand“. Drei Dinge solltest du dir merken: Erstens steht das Knurren schon weit oben auf der Eskalationsleiter – vorher sind fast immer leisere Signale gekommen, die übersehen wurden. Zweitens darfst du es niemals bestrafen: Wer die Warnung wegtrainier

Michael Sauerwein Hundeschule unterHUNDs
7 Min. Lesezeit


Aggressives Verhalten bei Hunden: Nicht angeboren, sondern durch Erfahrungen und Umwelt beeinflusst
Das Wichtigste zuerst: „Der Hund ist einfach aggressiv" oder „Diese Rasse ist eben so" – solche Sätze sind weit verbreitet, aber wissenschaftlich nicht haltbar. Aggression ist kein festes Persönlichkeitsmerkmal und kein Schicksal, sondern ein Verhalten – und Verhalten ist grundsätzlich veränderbar. Es entsteht aus dem Zusammenspiel von Veranlagung, Lernerfahrungen, Umwelt, Gesundheit und Emotion. Drei Dinge solltest du dir merken: Es gibt kein „Aggressionsgen" und keine „böse

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6 Min. Lesezeit


Angsthunde – Ursachen verstehen und Lösungswege finden
Das Wichtigste zuerst: Angst ist kein Ungehorsam und keine „Dominanz" – sie ist ein Zustand hoher emotionaler Belastung. Was oft nach Sturheit aussieht (dein Hund bleibt stehen, reagiert nicht, „hört nicht"), ist in Wahrheit häufig Überforderung oder echte Angst. Deinem Hund hilfst du nicht mit Härte oder „da muss er durch", sondern mit dem Gegenteil: einer tierärztlichen Abklärung zuerst, viel Sicherheit, genug Abstand zum Auslöser und kleinen, freiwilligen Lernschritten. Da

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6 Min. Lesezeit


Angst beim Hund: Warum Zuwendung hilft – und kein Fehler ist
Das Wichtigste zuerst: Du darfst deinen ängstlichen Hund trösten. Der verbreitete Satz „Wenn du ihn tröstest, belohnst du seine Angst" ist ein Missverständnis der Lerntheorie. Angst ist keine bewusst gewählte Handlung wie „Sitz", sondern eine automatische emotionale Reaktion – und die lässt sich nicht durch Streicheln oder ein Leckerchen „verstärken". Im Gegenteil: Ruhige Unterstützung kann Stress senken und Sicherheit geben. Zwei Dinge sind entscheidend: Lass deinen Hund sel

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Was ist Emotionsbasiertes Hundetraining?
Das Wichtigste zuerst: Dein Hund handelt nicht nur aus Gewohnheit oder „Gehorsam" – sondern aus Gefühlen. Freude, Angst, Frust und Unsicherheit steuern, wie er auf seine Umwelt reagiert. Emotionsbasiertes Training setzt genau da an: Es verändert nicht nur das sichtbare Verhalten, sondern das Gefühl dahinter. Der entscheidende Unterschied zum reinen Gehorsamstraining: Du kannst einem Hund beibringen, sich zu setzen, während er in Panik ist – sein eigentliches Problem löst das

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6 Min. Lesezeit


Hundetrainer oder Verhaltenstherapeut – was braucht mein Hund wirklich?
Das Wichtigste zuerst: Die Faustregel ist einfach. Wenn dein Hund etwas lernen soll – Leinenführigkeit, Rückruf, Alltag – ist ein Hundetrainer richtig. Wenn hinter dem Verhalten ein Gefühl steckt – Angst, Panik, Aggression, chronischer Stress – braucht dein Hund zuerst Verhaltenstherapie. Der Grund: Ein Hund, der sich unsicher fühlt, kann neue Verhaltensweisen oft gar nicht zuverlässig lernen. Erst kommt das Gefühl von Sicherheit, dann das Training. In der Praxis gehört beide

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5 Min. Lesezeit


Hund bellt bei Besuch: Ursachen verstehen und richtig trainieren
Das Wichtigste zuerst: Wenn dein Hund losbellt, sobald es klingelt oder Besuch kommt, ist das kein Ungehorsam – Bellen ist ein ganz normales Kommunikationsmittel. Dein Hund meldet eine Veränderung, drückt Aufregung aus oder will Abstand schaffen. Bevor du trainierst, lohnt sich deshalb die Frage: Warum bellt er – aus Vorfreude, aus Wachsamkeit oder aus Unsicherheit? Denn jede dieser Ursachen braucht einen anderen Weg. Zwei Dinge helfen fast immer: die Türklingel als Auslöser

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7 Min. Lesezeit


Aggressiver Hund – Ursachen verstehen und richtig reagieren
Das Wichtigste zuerst: Wenn dein Hund knurrt, schnappt oder andere Hunde anbellt, ist das fast nie „Bosheit" oder „Dominanz" – es ist Kommunikation. Dein Hund will in aller Regel Abstand schaffen, weil er sich bedroht, überfordert oder unsicher fühlt, oder weil er gelernt hat, dass dieses Verhalten funktioniert. Genau deshalb bringt Bestrafen selten etwas: Es unterdrückt das Signal, ohne das dahinterliegende Gefühl zu verändern. Der Weg, der wirklich hilft, führt über drei Sc

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8 Min. Lesezeit


Forderndes Verhalten bei Hunden: Warum er bellt, bettelt und Aufmerksamkeit fordert – und wie du gelassener reagierst
Das Wichtigste zuerst: Wenn dein Hund bellt, winselt, dich anstupst oder am Tisch bettelt, ist das kein Zeichen von Ungehorsam oder „Dominanz" – es ist Kommunikation. Dein Hund hat entweder ein unerfülltes Bedürfnis, oder er hat schlicht gelernt, dass genau dieses Verhalten funktioniert. Bevor du etwas veränderst, lohnt sich deshalb immer die eine Frage: Fordert mein Hund gerade etwas – oder ist er gestresst und überfordert? Denn die beiden brauchen genau entgegengesetzte Ant

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7 Min. Lesezeit


Strafe in der Hundeerziehung: Was sie mit deinem Hund macht – und was besser funktioniert
Dein Hund zieht an der Leine. Du korrigierst. Er zieht wieder. Du korrigierst stärker. Irgendwann hört er auf – aber warum eigentlich? Und was passiert dabei wirklich in ihm? Die Hundeerziehung wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert, und kaum ein Thema erhitzt die Gemüter so wie der Einsatz von Strafe. Während früher Leinenruck, körperliche Korrekturen oder lautes Anschreien als normale Trainingsmittel galten, zeichnen moderne Erkenntnisse aus Verhaltensbiologie, Tierpsy

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14 Min. Lesezeit


Territoriales Verhalten beim Hund: Warum dein Hund Haus, Garten und Zaun verteidigt – und wie du gelassener damit umgehst
Das Wichtigste zuerst: Wenn dein Hund am Zaun bellt, an der Haustür Alarm schlägt oder Besuch verbellt, ist er nicht „dominant" und will dich auch nicht kontrollieren. In den allermeisten Fällen versucht er, etwas Unangenehmes auf Abstand zu halten – und ist dabei oft selbst unsicher. Territoriales Verhalten ist ein normaler Teil des Hundeseins. Du kannst es nicht „wegtrainieren", aber du kannst deinem Hund beibringen, gelassener zwischen echter Veränderung und harmlosem Allt

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10 Min. Lesezeit


Resozialisierung beim Hund: Angst, Aggression und Unsicherheit verstehen
Das Wichtigste zuerst: Resozialisierung heißt nicht, „verpasste Sozialisierung schnell nachzuholen" und auch nicht, deinem Hund sein Verhalten abzugewöhnen. Es heißt, ihm zu helfen, Situationen neu zu bewerten, die für ihn bisher mit Angst, Stress oder Aggression verknüpft sind. Du arbeitest also nicht am sichtbaren Verhalten, sondern an der Emotion darunter – und baust ein neues Verhalten auf, das mit dem alten konkurriert. Das braucht Zeit, kleine Schritte, viel Vorhersehba

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10 Min. Lesezeit
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